Impressionen von Coralie

Pedigree "Coralie"

Coralie unser 2020'er Trakehner Stutfohlen von FREIHERR VON STEIN aus der CARA von LATIMER, LATIMER einer der bedeutesten SAINT CLOUD Nachkommen. Die Mutter CARA aus der COURAFINE, Courafine zählt als Enkelin der "strahlenden COULEUR, zur Familie der Rappstute CORRIDA von BUSSARD, die im Jahre 1941 in Trakehnen geboren wurde. Ihre Familie gehörte dort zu den tragenden Stämmen der legendären Rappherde in Gurdszen.  

Freiherr von Stein - Vater

Ein Charmeur vom Scheitel bis zur Sohle, der bei jedem seiner Auftritte durch federleichte Bewegungen zu begeistern weiß. Seine sportlichen Erfolge als Trakehner Reitpferdecham-pion und Gewinner der Bonzemedaille auf dem Bundeschampionaten 2017 setzte er in 2018 unter Kay Pawlowska fort. Auf Anhieb qualifizierte sich FREIHERR VON STEIN für das Bundeschampionat der 5-jährigen Dressurpferde und war in 4 von 6 Starts in Dressurprüfungen der Klasse L siegreich. Mit einer Endnote von 8,24 absolvierte er die Sportprüfung und erhielt damit den vollständigen Eintrag ins Hengstbuch I. Sein Vater Millennium avancierte bereits in jungen Jahren zum Ausnahmevererber. Zahlreiche Siegerhengste und Auktionsspitzen gehen auf sein Konto. Der Großvater Perechlest konnte unter Ulla Salzgeber zahlreiche Grand Prix Prüfungen für sich entscheiden und rundet das internationale Dressurpedigree ab. Der mit Spannung erwartete Premierenjahrgang des FREIHERR VON STEIN wusste zu überzeugen. Zahlreiche seiner Nachkommen standen bei den Championaten auf den Medaillenrängen und überzeugten durch Modernität und Bewegungsqualität.

Quelle: Sächsische Gestütsverwaltung

Quelle: Horse Telex

Latimer - Muttervater

Latimer gehörte zu den erfolgreichsten Dressurpferden in der Zucht. 1998 wurde er als Prämienhengst in Neumünster gekört, die HLP in Adelheidsdorf wies ihn als Rittigkeitssieger und Gesamt-Dritten aus. Latimers reiterliche Karriere begann unter Hans-Jürgen Armbrust, der ihn 2000 zum Bundeschampion der 4-jährigen Hengste machte - das legendäre Foto der überglücklichen Reiters ging seinerzeit um die Welt. Mit sportlichen Erfolgen bis Inter I konnte er auch unter Theresa Wahler brillieren. Nach seinem Verkauf und der Kastration war er von Bayern aus unter der talentierten Jasmin Büttner sehr erfolgreich. Sein tragischer Tod beendete den Weg nach oben allzu früh. Latimer wurde aufgrund seiner sportlichen Leistung und seiner hervorragenden Nachzucht 2005 zum Elitehengst proklamiert, mit ihm dürfte sich der Kronprinz der kleinen Neuquen-xx-Linie in der Trakehnerzucht gefunden haben. Sechs seiner Söhne wurden gekört, draunter mit Karolinger TSF und Finckenstein zwei Hengste, die im Dressursport bis Klasse S erfolgreich sind. Mit der Oldenburgerin La Cucarachia stellt er ein weiteres Grand-Prix-Dressurpferd, Penhaligon und Herbert Boger sowie der Württemberger Lenny Kravitz und Christina Sudek sind ebenfalls bis Klasse S im Geld. Latimers Sohn Gilberto Gold ist das erste Fahrpferd mit dem begehrten TSF-Signum der Trakehner Sportförderung. Latimer ist auch Muttervater des Perlentaucher v. Donaufischer, der 2009 in Münster-Handorf gekört wurde.

Latimer war ein Sohn des Saint Cloud, der in seiner reiterlichen und züchterischen Laufbahn nicht das beste Management erfuhr. Die größten Erfolge feierte er unter dem Sattel von Karin Rehbein, die ihn Ende der Neunzigerjahre so richtig zum Strahlen brachte. Sechs gekörte Söhne, fünf davon mit Trakehnerbrand, und 168 eingetragene Töchter stellen seine Zuchtbilanz in Zahlen – zur Ehre gereichen dem Hengst sicher neben Latimer auch der S-erfolgreiche Springhengst Eloquent, der in Holland gezogene M-erfolgreiche Dressurhengst Manhattan sowie der in Bayern gekörte hannoversche S-Dressurhengst Sole Mio. Im Busch, wo man bei ihm sicher Talent vermuten würde, legt der Viersterne-Crack Salino TSF der Familie Held beredtes Zeugnis von seiner Spitzenvererbung ab – ebenso wie seine Enkelin Unita MB CH in der Schweiz.

Latimers Mutter Lara XII war Klassensiegerin der 4-jährigen Stuten bei der bayerischen Landesschau 1994 und verbrachte ihr gesamtes 19-jähriges Leben in ihrer Zuchtstätte am Chiemsee. Neben Latimer fohlte sie auch noch dessen Vollschwester Luana, die ins Gestüt Sommerlade ging, und einen Hengstanwärter von Biotop. Zwei jüngere Töchter von Patmos und von Singolo befinden sich noch im Hause Gradl.

Lara war eine Tochter des Caprimond, der vom Klosterhof Medingen aus die moderne Zucht wie kaum ein Zweiter stempelte. Zuchtleiter Lars Gehrmann bezeichnete ihn anlässlich der Laudatio zu seinem 20. Geburtstag in Ermangelung weiterer Ehrentitel als „Pythagoras der Neuzeit“ – Elitehengst war er ja schon als jüngster Hengst der Geschichte mit zehn Jahren, und auch „Hengst des Jahres“ war er schon 1998. Auch wenn sich dieser Hengst bei Körung und Bundeschampionat noch mit dem Reservesieg zufrieden geben musste, war doch sein Aufstieg zum aus heutiger Sicht sicher erfolgreichsten Trakehner Vererber der Nachkriegszeit kometenhaft verlaufen. Es gibt nicht viele Hengste, denen man bereits zu Lebzeiten ein Denkmal setzt, aber wer das Areal des Klosterhofs Medingen betritt, der braucht sicherlich nicht die Namenstafel am Sockel, um zu wissen, welcher Jahrhunderthengst ihn hier begrüßt. Mit 23 Jahren noch fit genug für Gänsehaut erzeugende Schaubilder, kann er selbst auf sportliche Erfolge bis zur Klasse S zurückblicken.

Laras Mutter Larissa XXI zählte zu den Edelsteinen der Trakehner Zucht in Bayern. Die Sokrates-Tochter war zweitbeste Vierjährige der Stuteneintragung 1990 und dominierte mit ihren beiden Töchtern Lorina v. Saint Cloud und Lara v. Caprimond aus der Zuchtstätte Gradl, Chieming, die Familiensammlung der Landesschau Bayern 1994. Lorina und Lara waren zudem Siegerinnen ihrer jeweiligen Altersklasse. Larissa ist außerdem die Mutter des gekörten Liebestraum v. Saint Cloud, HLP-Reservesieger und Sechster im Bundeschampionat des 6-jährigen Dressurpferdes. Züchterisch hat der leider viel zu früh abgetretene Hengst eine überzeugende Visitenkarte abgegeben: Das S-Springpferd Olymp (Jan Glißmann), dessen bei der WM der Jungen Vielseitigkeitspferde erfolgreicher Vollbruder Olympe HN, das Grand-Prix-Dressurpferd Private Dancer, die Trakehner-Championesse Pasadena, Junioren-Vielseitigkeitspferd Maona und die Siegerstute der Eintragung Niedersachsen-Nordwest, StPrPrSt. Only Girl, sind die erfolgreichsten und bekanntesten Liebestraum-Kinder. .

Aus der Stutenfamilie der Lust, mit der wahrlich raren Bewertung 1,1,1/1,1 eingetragene Staatsprämienstute, gingen überdurchschnittlich viele Sportpferde hervor - in der Dressur waren Lausbub, Trajan IV, Leichtsinn und Lions Club bis Kl. S "im Geld", Lavendel, Lombardi und Rhythmus unter anderen bis Kl. M; im Springen waren Rowena und Sibelius (bis Kl. S) sowie Lausbub, Floppys Girl, Richenza und Luna (bis Kl. M) erfolgreich.

Hibiskus' Mutter Hirtennacht setzte eine gute Familientradition fort und siegte souverän in ihrer SLP (Wertnote 8,17), sie hatte außerdem Erfolge in Reitpferdeprüfungen. Fünfjährig, nach der Geburt von Hibiskus, ging sie nach Mirbach zu Familie Bell. Leider war ihr nur ein sehr kurzes Leben vergönnt, sie ging bei der Geburt ihres vierten Fohlens 2005 ein, ohne einen weiteren Trakehner Nachkommen hinterlassen zu haben.

Hirtennacht ist eine Tochter des Hohenstein, der das seltene Kunststück fertigbringt, auf derselben Station wie sein legendärer Vater zu wirken und dennoch aus seinem Schatten heraustreten zu können. Vierjährig verließ er das Trakehner Bundesturnier als Champion, war beim Bundeschampionat drittplatziert. Siebenjährig erreichte er bereits seinen ersten Sieg in einer Dressurprüfung der Klasse S, Erfolge hat er bis St. Georg und Intermédiaire I. Die züchterische Karriere des Hohenstein hielt mit dem Sieben-Meilen-Tempo der reiterlichen durchaus Schritt. Aus seinem ersten Fohlenjahrgang präsentierte sich 1997 in Neumünster der Körsieger Münchhausen. 2002 war DAS Jahr des Hohenstein – pünktlich zu seiner Ernennung zum Trakehner „Hengst des Jahres“ trug His Highness in Verden die Siegerschärpe und ging für die Rekordsumme von 515.000 € über die Auktion. Unter Hohensteins über 400 in den verschiedensten Zuchtbüchern eingetragenen Töchtern sind 76 mit der Staatsprämie, zwei tragen bislang den Elitetitel des Trakehner Verbandes: die vierfache Hengstmutter Kadenz IX und die im Dressur- und im Fahrsport bis Klasse M erfolgreiche Kapra aus dem Stall Reinisch. Eine wahre Phalanx an Hohenstein-Nachkommen kann Sporterfolge im Dressurviereck vorweisen - allen voran die Hengste Münchhausen und Insterburg sowie Highlander und etwa die Juniorenpferde Highway und Habitus.

Hirtennachts Mutter, die dreifach prämierte Herzlani, nahm den Platz ihrere hochverdienten Mutter in Neversfelde in der Zucht der Familie von Schöning ein. Sie war souveräne Siegerin ihrer SLP. Ihr gekörter Sohn Heinrich der Welfe v. Hohenstein findet sich unter den Namen Highlander in der Weltrangliste Dressur. Herzlanis Sohn Hirtentanz v. Axis, erst kürzlich nach 40 Jahren Trakehner Abstinenz vom Holsteiner Verband anerkannt, setzte sich einige Zeit eindrucksvoll in den Parcours der Springhochburg Holstein in Szene. Herzlanis Tochter Hirtenlied v. Friedensfürst hielt sich an die Familientradition und gewann ihre SLP.

Herzlani ist eine Tochter des Kostolany, dessen Name aufs engste mit dem Gestüt Hämelschenburg verbunden ist. Kostolany, Siegerhengst der denkwürdigen Körung 1987, gilt als lebende Legende der Trakehnerzucht. Selbst bis zur Klasse S im Sport erfolgreich, ist er seit Jahren mit seiner sportiven Doppelvererbung über jeden Zweifel erhaben und steht als Garant für erfolgreiche Nachkommen in allen Sparten des Reitsports. Shannon TSF z.B. erinnert in seinen Auftritten stark an seine nahe Verwandte Matiné, Amazing war bejubelte Challenge-Cup-Siegerin im Springen und Karlos holte sich Bronze beim Bundeschampionat im Gelände. Acht gekörte Söhne verzeichnet der "große Kostolany", darunter der Weltklasse-Vererber Gribaldi, die Vollbrüder Sanssouci und Showmaster, den Matiné- und Cadeau-Vater Silvermoon und Tolstoi, der mit seinen beiden Siegerhengstsöhnen Freudenfest und Farinelli Zuchtgeschichte schrieb. Mit heute 26 Jahren führt Kostolany das umsorgte Leben eines Hauptbeschälers auf der Hämelschenburg.

Herzlanis legendäre Mutter Herzchen ist eine Stute, für die alle bisher gebräuchlichen sprachlichen Superlative versagen. Nicht nur, dass sie selbst Verbands- und Staatsprämie sowie Elitetitel trug; nicht nur, dass sie Mutter von zwei gekörten Hengsten und vier Prämienstuten sowie Groß- bzw. Urgroßmutter von vier weiteren gekörten Hengsten ist; nicht nur, dass sie auf zahlreichen Schauen hoch prämiert wurde; nicht nur, dass sie in direkter weiblicher Linie eine der wertvollsten Stutendynastien des Hauptgestüts verkörperte; nein, Herzchen war auch von Persönlichkeit und Ausstrahlung her die „Stute des Lebens“ für eine der größten und erfolgreichsten Trakehner Züchterinnen Deutschlands, Veronika von Schöning. Tochter Herzblatt v. Seeadler war Siegerstute der Zentralen Eintragung Schleswig-Holstein und Klassensiegerin der Bundesschau 1989 in Verden; ihr leider viel zu früh eingegangener Sohn Heinrich der Löwe v. Enrico Caruso ging unter Hauke Luther erfolgreich im Springsport bis Klasse S und erwarb sich so die Zuchtzulassung. Sohn Herzruf v. Königspark xx, haushoher Sieger seiner HLP und selbst bis Klasse S in der Dressur gegangen, wurde Elitehengst aufgrund überzeugender Doppelvererbung. Sohn Hirtenruf v. Michelangelo war Reservesieger der Körung und ist heute im Dressursport erfolgreich. Die doppelt prämierte Tochter High Socks v. Märchenprinz, Klassensiegerin der Landesschau Schleswig-Holstein 1994, setzte im Gestüt Webelsgrund neue Impulse - zu ihrer Nachzucht gehören der gekörte, in der Vielseitigkeit bis CIC*** erfolgreiche Hölderlin v. Michelangelo und die beiden jungen Prämienanwärterinnen Hallo Laura v. Lauries Crusador xx und Hubertine v. Hofrat.

Ein Blick ins Pedigree des Hibiskus verrät die durchdachte Anpaarung, deren Ergebnis die Überlegungen der Züchterin ja eindrucksvoll bestätigt: Zum einen besticht natürlich die schier unglaubliche Dichte an Ahnen, die im Sport bis zur Klasse S erfolgreich waren. Latimer, St. Cloud, Hohenstein, Caprimond und Kostolany waren alle neben guter züchterischer Frequentierung sportlich hocherfolgreich - wenn das keine Empfehlung ist! Caprimond, auf den Hibiskus in 3./3. Ahnenreihe ingezogen ist, wird den Typ der Hibiskus-Kinder ganz sicher positiv zu beeinflussen vermögen. Auch Donauwind, den Hibiskus in 5./5. Generation zweifach führt, lässt aufhorchen - immerhin zählt dieser Hengst zu den profiliertesten Leistungsvererbern der Nachkriegszucht. In das etwas "blutleere" und vielseitig orientierten Trakehnerfreunden vielleicht zu dressurlastige Pedigree bringt der blutgeprägte Saint Cloud die nötige Härte und den passenden "Pfiff", denn obschon dieser Hengst selbst im Viereck unterwegs war, hat er doch vorzügliche Vielseitigkeits- und Springpferde gezeugt.

Dominerend die schier übermächtige Stutenfamilie, aus der in den letzten Jahren und Jahrzehnten Dutzende überragender Pferde hervorgingen. Hibiskus kann sich u.a. nächster Verwandtschaft zum CIC***-Hengst Hölderlin, zum Weltranglisten-Dressurpferd Highlander, zu den S-Springern Heinrich der Löwe und Hirtentanz und zum selbst sporterfolgreichen Elite-Vererber Herzruf sowie zu einer wahren Dynastie an SLP-Siegerinnen rühmen - eine veritable Empfehlung für den sicheren züchterischen Einsatz.

Quelle: Trakehner vom Zellsee


Quelle: Horse Telex

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